Teil 4 Rückrunde bis zum Finale

 

Die Vorbereitung begann wie fast nicht anders erwartet. Die Keeperinnen waren wieder alle heiß auf Fußball wie Fritten Fett und begannen wieder 3 Wochen vor Vorbereitungsbeginn mit dem Training.

Durch großes Glück gesellte sich noch eine dritte Keeperin zu uns. Was sich später noch als gut erweisen sollte.

Und wieder zogen alle drei gut mit und daraus ergab sich halt das Problem, wer von den dreien spielt denn nun in der Elfer Mannschaft? Die Leistungen aller drei waren so dicht bei einander, das es einem nicht leichtfiel eine Entscheidung zu fällen. Es bereite jedenfalls wieder eine große Freude mit den dreien zu arbeiten und man nahm auch sportlich eine gute Entwicklung. Die Punktspiele wurden bis auf kleine Ausnahmen gut abgewickelt und der Tag des Pokalhalbfinales rückte immer näher. Man spürte förmlich die Aufgeregtheit der Mädels.

Und dann war der Tag gekommen. Es entwickelte sich ein Spiel was von draußen kaum zu ertragen war. Es war sehr sehr spannend. Bis zum Schluss war ich schweißgebadet aufgrund des Spielverlaufes. Aber die Mannschaft legte an dem Tag eine Leistung auf den Platz die wirklich überragend war. Einsatzwillen und Zusammenhalt waren riesengroß und so konnten wir das Spiel siegreich beenden und waren wieder in Marklohe. Nachdem Spiel war natürlich eine ausgelassene Stimmung unter den Mädels.

Sie hatten es tatsächlich wieder geschafft. Sie waren wieder in Marklohe und wieder ging es gegen den Vorjahresgegner. Die letzten Trainingseinheiten bis zum Finale, waren geprägt von großer Einsatzfreude. Und dann kam er wieder, der Tag von Marklohe. Aufgeregt waren sie wieder wie im letzten Jahr, aber sie wirkten doch abgeklärter und souveräner als im letzten Jahr. Die Temperaturen waren auch fast ähnlich. Das Spiel begann schließlich und wir starteten eigentlich gut ins Finale. Wir hatten mehr Spielanteile aber irgendwie hatte ich ein komisches Gefühl. Und tatsächlich, ein kleiner Fehler im Spielaufbau führte zur Führung des Gegners. Wir waren eigentlich besser, aber wir hatten irgendwie nicht den unbedingten Willen dieses Spiel zu gewinnen. Es kam wie es kommen musste, wir kassierten noch das 0:2 und verloren leider das Spiel. Erstaunlicherweise ging die Mannschaft sehr gut mit der Niederlage um und ging nachher noch gemeinsam essen und trinken. Es gab dann noch ein letztes Spiel mit einer Saisonabschlußfeier, die ich so auch noch nicht erlebt hatte. Ich hatte mich entschlossen die Mannschaft nur noch vom Spartenvorstand aus zu unterstützen und wollte nicht mehr jedes Training auf dem Platz stehen. Also es sollte mehr oder weniger Schluss sein. Aufgrund dessen hatten die Mädels mir ein Abschiedsgeschenk gebastelt, das mir sehr nahe ging.

 

Fazit nach 16 Monaten Frauenfußball


Ich höre immer wieder Frauenfußball ist doch lächerlich, das ist doch kein Fußball usw. Ich kann nur aus meiner Erfahrung sagen, sicherlich ist Frauenfußball kein Herrenfußball, aber er hat für mich eine absolute Berechtigung in der Sportwelt. Ich schaue mittlerweile auch Frauenfußball im Fernsehen und ich finde es gut, dass es ihn gibt. Sicherlich macht einen so eine Mannschaft die Entscheidung auch einfach, sich im Frauenbereich zu engagieren. Kurzum: Eine tolle Mannschaft in einem tollen Umfeld. Ich habe in der Zeit viel gelernt und bereue nicht einen Tag, dass ich es gemacht habe.

 

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